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Scherer PHX gewinnt beim Sonntagsrennen – Verstappen verliert nach Technik-Problem die Führung

19. April 2026

Packendes Finish mit drei Marken auf dem Podium – Vorzeichen für spannende 24h Nürburgring vom 14. bis 17. Mai 2026

Bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers am vergangenen Wochenende erlebten die Motorsport-Fans ein Wechselbad der Gefühle. Nachdem das erste Rennen am Samstag nach einem tragischen Unfall in der Startphase abgebrochen werden musste, begeisterte das zweite Rennen am Sonntag mit einem spannenden Verlauf. Nach 28 Runden überquerten Christopher Haase, Alexander Sims und Ben Green im Scherer Sport PHX-Audi R8 LMS GT3 evo II #16 als Sieger die Ziellinie. Sie hatten einen Vorsprung von 28,024 Sekunden auf das Team Engstler mit Luca Engstler, Mirko Bortolotti und Patric Niederhauser im Abt-Lamborghini Huracan GT3 EVO2 #84. Mit dem 24h-Qualifiers-Wochenende endete die Vorbereitungsphase auf die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring, die vom 14. bis 17. Mai 2026 stattfinden wird. Der Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife verspricht spannende Duelle und hochklassigen Motorsport. Bereits vor Ablauf der Nennungsfrist steht fest, dass die Obergrenze von 150 Startern für das größte Langstreckenrennen der Welt erreicht wird. Für Interessierte sind alle Informationen und der Ticketshop unter www.24h-rennen.de verfügbar. Im Top-Qualifying setzte Thierry Vermeulen im Ferrari 296 GT3 Evo26 #45 die Bestzeit mit nur einer Tausendstelsekunde Vorsprung vor David Jahn im BMW M4 GT3 Evo #23. Der Ferrari von Realize Kondo Racing, den Dennis Marschall beim Start übernahm, fiel jedoch nach einem Kontakt mit der Leitplanke in Runde drei aus. Max Verstappen im Mercedes-AMG GT3 #3 und Christopher Haase im Scherer-Audi lieferten sich einen packenden Kampf, bis ein Defekt am Frontsplitter Verstappen nach Runde 10 zur Reparatur zwang. Im Ziel setzte sich schließlich das Team Scherer PHX durch. Haase äußerte sich zur schwierigen Wetterlage und der Balance des Fahrzeugs. Mirko Bortolotti von Abt-Lamborghini zeigte sich mit dem Wochenende zufrieden. Ein spannendes Finish um Platz drei erlebten die Zuschauer, als Thomas Preining und Matt Campbell im Manthey-Porsche 911 GT3 R (992) Evo26 #911 sich gegen Maro Engel, Fabian Schiller und Luca Stolz im RAVENOL-Mercedes-AMG GT3 #80 durchsetzten. Vor dem zweiten Rennlauf wurde eine Schweigeminute für den verstorbenen Juha Miettinen abgehalten, der bei einem schweren Unfall im ersten Rennen tödlich verunglückt war. Rennleiter Walter Hornung betonte die Unterstützung der Rennfamilie und dankte den Helfern vor Ort.

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